Ist das wirklich eine E-Rechnung?

Zieh eine ZUGFeRD-PDF oder XRechnung-XML hierher. Du siehst sofort, welches Format und Profil vorliegt, ob die Pflichtfelder da sind und ob die Summen aufgehen.

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PDF mit eingebettetem XML (ZUGFeRD, Factur-X) oder XRechnung-XML

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Keine Rechnung zur Hand?

Fünf Testdateien mit identischem Rechnungsinhalt – dieselbe Handwerkerrechnung über 4.254,25 € brutto, einmal richtig und viermal mit je einem typischen Fehler. Gut zum Ausprobieren und zum Testen der eigenen Buchhaltungssoftware.

Die beiden gültigen Dateien zeigen nebeneinander gut, warum dieselbe Rechnung als ZUGFeRD durchgeht und als XRechnung mehr Felder braucht: XRechnung verlangt zusätzlich Käuferreferenz, Anschrift beider Seiten und einen Ansprechpartner mit Telefon und E-Mail.

Was hier geprüft wird

Diese Seite prüft die Punkte, an denen E-Rechnungen in der Praxis am häufigsten scheitern:

Was hier nicht geprüft wird

Das ist kein vollständiger Konformitätstest. Der offizielle Prüfer der KoSIT durchläuft mehrere hundert Schematron-Regeln und prüft zusätzlich die PDF/A-3-Konformität der Trägerdatei. Für eine rechtsverbindliche Prüfung nutze den KoSIT-Validator oder die Prüfmöglichkeit deines Empfängers.

Häufigster Irrtum: Eine PDF-Rechnung per E-Mail ist keine E-Rechnung. Es braucht eine strukturierte XML-Datei nach EN 16931 – entweder als reine XML (XRechnung) oder eingebettet in die PDF (ZUGFeRD ab Profil BASIC).

Deine Rechnung wurde abgelehnt – was der Fehlercode bedeutet

Empfänger und Prüfportale melden Fehler mit einer Regel-ID und einem englischen Text. Hier stehen die Codes, die am häufigsten auftauchen, in verständlicher Form.

BR-DE-15 – „Buyer reference (BT-10) muss übermittelt werden"

Der mit Abstand häufigste Ablehnungsgrund. Bei Rechnungen an Behörden gehört hier die Leitweg-ID des Empfängers hinein, im Format 991-12345-67. Die bekommst du vom Auftraggeber, sie steht meist in der Bestellung oder im Vergabeportal. Bei Rechnungen an Firmen reicht eine Bestell- oder Kundennummer. Das Feld darf nur nicht leer bleiben.

BR-DE-2, BR-DE-6, BR-DE-7 – Kontaktdaten des Verkäufers fehlen

XRechnung verlangt beim Verkäufer eine vollständige Kontaktgruppe: Ansprechpartner (BT-41), Telefonnummer (BT-42) und E-Mail-Adresse (BT-43). Alle drei sind Pflicht. Bei ZUGFeRD sind sie es nicht – deshalb rutscht dieser Fehler oft erst auf, wenn dieselben Stammdaten das erste Mal als XRechnung rausgehen.

BR-CO-15 – „Brutto ist nicht Netto plus Umsatzsteuer"

BT-112 muss exakt der Summe aus BT-109 und BT-110 entsprechen. Fast immer steckt ein Rundungsproblem dahinter: Die Steuer wird pro Position gerundet statt pro Steuersatz auf die Gesamtsumme. Runde erst die Summe je Steuersatz, dann addiere. Verwandte Regeln mit derselben Ursache sind BR-CO-13 (Nettosumme) und BR-CO-16 (Zahlbetrag).

BR-DE-16 – Steuerkennung des Verkäufers fehlt

Es muss entweder eine USt-IdNr. (BT-31) oder eine Steuernummer (BT-32) übermittelt werden. Kleinunternehmer nach § 19 UStG haben oft keine USt-IdNr. – dann gehört die Steuernummer ins XML, nicht nichts.

BR-DE-1 – Zahlungsangaben fehlen

Die Gruppe BG-16 mit der Zahlungsart ist bei XRechnung Pflicht. Bei Überweisung (Code 58) muss zusätzlich eine IBAN im Feld BT-84 stehen. Häufige Nebenwirkung: Leerzeichen in der IBAN oder ein ungültiger BIC lassen die Prüfung ebenfalls scheitern.

„ZUGFeRD wird nicht akzeptiert" – meist das Profil MINIMUM

Viele Buchhaltungs- und ERP-Systeme exportieren standardmäßig das Profil MINIMUM oder BASIC WL. Beide enthalten keine vollständigen Rechnungspositionen und gelten deshalb nicht als E-Rechnung nach EN 16931. Stell den Export auf BASIC oder höher um. Diese Seite zeigt dir oben, welches Profil deine Datei tatsächlich hat.

BR-25 und BR-27 – Probleme in den Positionen

BR-25 verlangt in jeder Position eine Artikelbezeichnung. BR-27 verbietet negative Nettopreise – Rabatte gehören als Nachlass (BG-27) abgebildet, nicht als Position mit Minusbetrag.

E-Rechnungen schreiben statt prüfen

Quoto erstellt Angebote und Rechnungen auf iPhone und iPad – mit ZUGFeRD-Export, der diese Prüfung besteht.

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Die Prüfung findet vollständig auf deinem Gerät statt. Es werden keine Rechnungsdaten übertragen oder gespeichert. Ohne Gewähr – keine Steuer- oder Rechtsberatung.